Hindernisse

Balance Board

Ist eine Plattform von 2,5 m Länge x 1,3 m Breite aus Lärchenbohlen und einer verzinkten Stahlkonstruktion. An allen 4 Ecken der Unterkonstruktion sind 4 Federn angebracht, welche das Board in Bewegung bringen, sobald das Pferd darauf tritt. Das bedeutet es bewegt sich unter dem Pferd, sollte aber aufhören zu wackeln, sobald das Pferd ruhig steht. Es gehört schon eine Portion Mut und Vertrauen dazu dieses Hindernis zu bewältigen. Das Balance Board ist eine gute Möglichkeit für das Training der tiefen Muskulatur. Durch die Anregung der Rezeptoren kann man dem aktiven Muskelaufbau vorbeugen.  Das Gleichgewicht, Körperspannung und die Koordination werden trainiert und sorgt gleichzeitig für mehr Stabilität im Körper.

 

Das Billiard

Das Billard ist ein Niveauhindernis (Auf- Absprung). Auf der einen Seite kann sanft eingeführt/ geritten werden und auf der anderen Seite Hoch – bzw. Runtergesprungen werden.  Mittendrin liegt noch ein Baumstamm als „Hindernis“, etwas dem Reiter/Führer auf seinem Weg in die Quere kommen und überwunden werden kann.

Naturhindernisse begegnen dem Reiter z.B. beim Ausritt (Bachläufe oder umgefallene Bäume), bei der Jagd, bei Geländeprüfungen und Querfeldeinstrecken im Vielseitigkeitssport. Hier ergeben sich verschiedene Vorgehensweisen, wie man diesen Nutzen kann. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

 

Das Dach

Ist auch mit einer verzinkten Stahlkonstruktion versehen und mit Lärchenholzbohlen bestückt. Dieses Dach ist nur 40 cm hoch und jeder Schenkel ca. 2,60 m – somit insgesamt etwa 5,50 m lang. Die Rampen sind ähnlich der Verladerampen eines Pferdeanhängers. Durch die leichte Steigung werden auch hier die Muskelarbeit und die Sensomotorik gefördert. Viele Pferd lieben es dort oben zu stehen und „sich alles von weiter oben“ anzuschauen. Hier kann man auch verschiedene Möglichkeiten ausprobieren wie – Anhalten, Rückwärts gehen oder Umdrehen.

 

Die Hängebrücke

Das Herzstück – die Hängebrücke ist ebenfalls aus einer verzinkten Stahlkonstruktion erstellt.  Die jeweils 4 m langen Auftrittsrampen von beiden Seiten und dem weichen Übergang zur eigentlichen 6 m langen Brücke machen die Brücke zu einem Erlebnis. Sie ist freischwingend und zeichnet einen Extreme Trail Park aus. Genügend Platz sowie der weiche Untergrund um die Hängebrücke sind sehr wichtig, denn es kann hier bei ungeübten Pferden häufig dazu kommen, dass sie seitlich von der Hängebrücke springen. Hier ist es für den Menschen wichtig ruhig und gelassen zu bleiben und dem Pferd verschiedene Wege aufzuzeigen wie es die Brücke bewältigen kann.

Hier, so wie auch am Balance Board gewöhnt sich das Pferd den schwankenden Untergrund. Sie schöpfen vertrauen zu dem unsicheren Untergrund während des auf und abwärtsgehen. Vertrauen, Mut und Selbstsicherheit werden trainiert  und die tiefe Muskulatur wird gestärkt.

 

2 rechtwinklige Podeste

Die sind jeweils 1,30 breit, 2,10 m lang und 30 cm hoch. Ich habe sie in einem „rechten Winkel zueinander gelegt, so dass das Pferd von einem Podest runterlaufen kann und dann im rechten Winkel abbiegen sollte, um dann wieder gerade und koordiniert das 2. ansteuern kann. Einfach 2 Podeste in eigener Kombination.

 

Das kleinere Podest

Dieses Podest ist etwas kleiner  mit 1,30 Breite x 1,40 Länge  x 30 cm Höhe.

Auf den verschiedenen Podesten kann man unterschiedliche Varianten ausprobieren. Für den einen ist es anfangs schwer einfach nur drauf stehen zu bleiben. Der nächste bewegt sein Pferd einen kleine Schritt vorwärts und rückwärts. Ein weitere dreht sein Pferd oder lässt nur die Hinter-oder Vorhand auf dem Podest stehen. Hier gibt es viele Ideen zum Ausprobieren. Beim Hoch- und Runterklettern werden verschiedene Muskelpartien angeregt. Die Muskeln kommen somit in eine An-und Entspannungsphase.


Schwebebalken gerade

Der gerade Schwebebalken 4 m somit insgesamt 8 m, 30 cm und 50 cm breit.

Schwebebalken mit Winkel

Jeder Schenkel ist 4 m lang somit insgesamt 8 m, 30 cm und 50 cm breit.

Beide Balken sind für viele anfangs eine echte Herausforderung, da sie als sehr schmal wahrgenommen werden. Hier werden Konzentrationsfähigkeit, Gleichgewichtssinn und Körpergefühl gefragt. Das Pferd muss selbstständig auf seinen Weg achten, dabei geradeaus gehen.Für die meisten Menschen besteht hier die Challenge das Pferd komplett in Ruhe zu lassen und am langen Seil laufen zu lassen. Der Mensch muss hier in der Lage sein, sein Pferd exakt und gerade an das Hindernis heranzuführen. Hier werden die Menschen auch in Ruhe und Geduld gefordert.

 

 

Das Stämmefeld

Symmetrisch angelegte Baumstämme sollen das Pferd veranlassen  seine Beine zu heben und zu sortieren und im Gegensatz zum Stolperpfad hier mittig durch den Parcours dirigiert zu werden. Hier ist es die Aufgabe des Menschen, sein Pferd von sich wegschicken zu können und gerade fokussiert das Hindernis zu bewältigen.

Solche Aufgaben über die Baumstämme sind sehr effektiv. Die Pferde werden trittsicherer, aufmerksamer und lernen besser zu taxieren. Es bekommt mehr Gefahr dafür, wo es seine Beine hinsetzt. Ebenso wie der Stolperpfad ist dies eine geeignete Übung für Pferde, die oft stolpern. Wahrnehmung und Körpergefühl werden hier aktiviert und gefördert. Diese Bodenhindernisse kommen denen im Gelände sehr nahe und so kannst du die Sicherheit für deine nächsten Ausritte schulen.

 

Steinemeer

Auch hier geht dein Pferd – ähnlich wie beim Stolperpfad auf Wegsuche.  Pferde lernen auf ihre Hufe zu achten, wo sie diese „hinsetzen“. Es liegen verschiedenste Steine verteilt – wer schon einmal durch ein ausgetrocknetes Flussbett geritten ist kennt das. Dort liegen die Steine kreuz und quer. Es fördert die Aufmerksamkeit, die Pferde sollen selbst ihren eigenen Weg suchen oder der Mensch gibt ihm einen Weg vor. Auch hier kann man verschiedenste Variationen mit einbauen um die Konzentration des Pferdes zu schulen. Hier wird dein Pferd gelassener und somit bist du auf deine nächsten Ausritt besser vorbereitet, weil diese denen im Gelände unter Umständen sehr nahe kommen.

 

Stolperpfad

Auf Wegsuche – hier sollen die Pferde lernen auf ihre Hufe zu achten, wo sie diese „hinsetzen“. Es liegen etwas armdicke Äste recht dicht beieinander und einzelne verstreute Bauabschnitte sind kreuz und quer verteilt. Es fördert die Aufmerksamkeit, die Pferde sollen selbst ihren eigenen Weg suchen oder der Mensch gibt ihm einen Weg vor. Auch hier kann man verschiedenste Variationen mit einbauen um die Konzentration des Pferdes zu schulen. Hier wird dein Pferd gelassener und somit bist du auf deine nächsten Ausritt besser vorbereitet, weil diese denen im Gelände sehr nahe kommen.

 

Die Stufen

Die Stufen sind aus 2 großen Baumstämmen natürlich in einen Hang integriert worden. Dies ist schon eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die meistens den Menschen weitaus mehr herausfordert als das Pferd. Das Training am Hang – vor allem bergauf  schult das Pferd stark in der Muskulatur der Hinterhand und gleichzeitig auch die Bauchmuskulatur. Es fördert die Versammlungsbereitschaft und Kraft – die Hinterhand schiebt und die Vorhand muss raumgreifend nach vorne „herausbucksiert“ werden. Die Nacken- und Rückenmuskulatur werden dabei gedehnt. Nicht nur die Stufen, sondern auch allgemein trainiert das Hang- oder Bergtraining den „Po“ des Pferdes, so dass er nicht nur gekräftigt sondern auch noch wohl geformt wird. Für das ein oder andere Pferd kann dieser Parcours körperlich sehr anstrengend sein.

Wer möchte, kann die Stufen auch nach unten ausprobieren. Bergab muss das Pferd hierbei seine Beine gut sortieren und den Schwerpunkt auf die Hinterhand setzen, gut taxieren damit es nicht nach vorne „überfällt“. Es sollte auch hier kontrolliert seinen Weg nach unten suchen.

Hier werden sowohl deine als auch die Koordination deines Pferdes geschult. Wie gut bist du in der Lage dein Pferd zu kontrollieren? Es unten bzw. oberhalb der Stufen anzuhalten, warten zu lassen und erst auf dein Kommando am langen Seil losgehen zu lassen? Hält dein Pferd seinen Raum zu dir ein?

 

Der Wassergraben

Eine Wasserstelle ist für das ein oder andere Pferd eine Herausforderung. Wasser kann uns jedoch bei Geländeritten immer wieder mal „vor die Hufe“ kommen. Hier hast du die Möglichkeit in Ruhe und mit viel Platz zu üben. Ein leichter Ein- und Ausstieg ermöglicht es sanft in das Wasser treten zu können. Der Wassergraben ist künstlich angelegt und somit ein stehendes Gewässer welches durch den Vorteil der Drainage des Stadions vorgegeben ist. Auch hier besteht die Aufgabe darin, das Pferd auf Abstand durch das Gewässer zu schicken – das bedeutet – der Mensch geht nicht vorweg durchs Wasser und bekommt nasse Füße. Manche Pferde gehen anstandslos hindurch und andere wiederum sehen dort Gespenster. Auch hier geht es wieder um die Vertrauensfrage, bist du als Mensch in der Lage ihm durch deine Sicherheit, Geduld und das richtige Handeln dazu zu bekommen sich dem Wasser zu nähern, hineinzutreten oder sogar hindurch zu schicken.

 

Die Wippe

Meine Wippe ist auch wieder mit einer verzinkten Stahlkonstruktion versehen. Sie ist  etwa 4,30 lang und 1,30 m breit und auch wieder mit 6 cm dicken Lärchenholz versehen. Diese Wippe ist so konstruiert, dass sie nicht sonderlich „nachknallt“ ich finde sie ist eher sehr weich und angenehm für die Pferde. Daher ist es hier auch eher die Herausforderung darauf das Pferd „wippen zu lassen“.

Da die Wippe beweglich ist, ist es anfangs unter Umständen für manche Pferde eine Herausforde-rung. Als Mensch solltest du darauf achten, dass sich dein Pferd kontrolliert und mit Abstand  führen lässt, damit es nicht seitlich von der Wippe springt und dich oder auch sich dabei verletzt.

Auf der Wippe können die Propriorezeptoren geschult und gekräftigt werden. Zur Gesunderhaltung sollten Pferde sich auch auf möglichst vielen unterschiedlichen Untergründen bewegen, wie das bei mir auf der Anlage der Fall ist. Ich biete Gras, Teer, Häcksel, Schotter, Waldboden und Holzböden – somit eine gute Voraussetzung die Geschmeidigkeit, Koordination und Bewegungsabläufe zu stärken. Hier wird auch die Trittsicherheit geschult und kann dich für eventuelle Holzbrücke im Gelände sehr gut vorbereiten.